Artothek Oldenburg präsentiert die neuen Editionen der “Griffelkunst”

Die neuen Editionen der Griffelkunst-Vereinigung werden vom 30. April bis zum 6. Mai in der Artothek Oldenburg, Peterstraße 1, präsentiert. Die Ausstellung zeigt aktuelle druckgrafische und fotografische Positionen von neun Künstlerinnen und Künstlern.

Zu sehen sind skurril-poetische Fotografien des jungen Hamburger Künstlers Philip Gaißer, Lithografien von Tatjana Doll, die in ihrer Serie das Thema des Copyrights hinterfragt, Siebdrucke von Bogomir Ecker und Florian Haller zu neuen Bildwerken sowie Linolschnitte des Berliner Künstlers Uwe Henneken, der im Stil seiner romantischen Malerei fiktive Sternbilder kreiert. Ein besonderes editorisches Highlight sind schwarz-weiß Fotografien aus dem Nachlass der deutsch-amerikanischen Avantgarde-Künstlerin Ellen Auerbach, die durch innovative Porträt- und Werbefotografie in den 1930er Jahren berühmt wurde und später als freie Fotografin für das Time Magazine in New York arbeitete.

Eine Projektreihe mit sechs handgeschöpften Papieren zu politischen Themen hat die große amerikanische Konzeptkünstlerin Jenny Holzer entworfen, die mit ihren Texten auf LED-Schriftbändern internationale Anerkennung erlangte.

Die Besucher können sich außerdem auf einen großformatigen Farbholzschnitt von Kai Schiemenz mit surreal anmutenden Gebirgsformationen und auf Radierungen von Moritz Schleime freuen, in dessen Wimmelbildern sich abgründige Details verbergen.

Der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V., die 1925 gegründet wurde, gehören heute mehr als 4400 Mitglieder in ganz Deutschland an. Aus der präsentierten Künstleredition können die Mitglieder Werke auswählen. Die Artothek Oldenburg ist seit 1992 Mitglied der Vereinigung und besitzt zahlreiche Griffelkunstblätter in ihrem Sammlungsbestand, die entliehen werden.

Die Ausstellung ist montags und donnerstags von 15 bis 19 Uhr in der Artothek geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Die Wahl und Ausgabe der Grafiken für Mitglieder der Griffelkunst-Vereinigung erfolgt am Donnerstag, 3. Mai von 16.00 bis 18.30 Uhr und am Sonntag, 6. Mai von 11.00 bis 13.30 Uhr.

(Quelle: Presse Stadtmuseum Oldenburg)

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