Ausbau der akademischen Bildung in Zentralasien

Die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen in Zentralasien und der Europäischen Union will das Erasmus Mundus Projekt TARGET intensivieren. Die Universität Oldenburg ist eine von sieben europäischen Universitäten, die die EU im Rahmen von TARGET für die kommenden drei Jahre mit einem Betrag von 350.000 Euro fördert.

TARGET steht für “Transfer of Appropriate Requirements for Global Education and Technology” (Transfer geeigneter Maßnahmen für globale Ausbildung und Technologie). Das Projekt startete 2010 und tritt jetzt in seine zweite Phase. Angesiedelt ist es am Zentrum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung (COAST) der Universität Oldenburg, koordiniert wird es vom KTH Royal Institute of Technology in Stockholm (Schweden).

Insgesamt dreizehn Universitäten in Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan und Turkmenistan sind beteiligt. 80 Studierende, Lehrende und Forschende dieser Staaten werden mit Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte an den Partneruniversitäten in Deutschland, Italien, Österreich, Spanien und Schweden unterstützt.

Im Rahmen des Projekts studieren und forschen zurzeit sechs Studierende und sechs WissenschaftlerInnen in Oldenburg. “Durch TARGET sind sich die Beteiligten deutlich näher gekommen. Die Universität Oldenburg ist besonders mit ihren Angeboten im Umweltbereich und Nachhaltigkeitsmanagement ein gefragter Ausbildungsstandort”, erklärt der Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Jorge Marx Gomez, der das Projekt an der Universität Oldenburg leitet.

(Universität Oldenburg)

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