Ausbau der Straße Vahlenhorst: Zweiter Bauabschnitt von Ellernbrok bis Rauhehorst

Am Montag, 16. April, werden die Arbeiten für die Erneuerung des Vahlenhorstes im zweiten Bauabschnitt von Ellernbrok bis Rauhehorst fortgesetzt. Der erste Bauabschnitt vom Johann-Justus-Weg bis Ellernbrok wurde bereits 2011 durchgeführt.

Die vorhandene provisorische bituminöse Fahrbahnbefestigung im Vahlenhorst hat mit einer Dicke von nur 8 Zentimetern einen zu geringen Aufbau und liegt zudem auf einem nicht tragfähigen Untergrund aus Lehm.

Aus diesen Gründen hält sie den Anforderungen des heutigen Verkehrs nicht stand. Trotz der jährlich durchgeführten Unterhaltungsmaßnahmen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit weist die Fahrbahn schwerwiegende Schäden auf. In den letzten Jahren sind auf ganzer Länge eine Vielzahl von Rissen und Randabbrüchen entstanden. In Teilbereichen hat die nur etwa 4,50 Meter breite Straße keine geordnete Oberflächenentwässerung. Es bilden sich Pfützen im Fahrbahnbereich und in den Seitenräumen. Dadurch dringt zusätzliches Wasser in den Fahrbahnaufbau ein, was unter anderem Frostschäden zur Folge hat.

Mit dem Neubau wird die Straße Vahlenhorst an die heutigen Anforderungen hinsichtlich Verkehrsqualität und -sicherheit aller Verkehrsarten (Kfz, Radfahrer und Fußgänger) angepasst. Die Straße erhält in diesem Bauabschnitt eine 5,75 Meter breite bituminöse Fahrbahn mit beidseitigen, 1,70 Meter breiten Gehwegen. Im Zuge der Bauarbeiten werden gleichzeitig Versorgungsleitungen erneuert. Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) lässt einen neuen Regenwasserkanal mit Durchmessern von 30 bis 80 Zentimetern sowie eine Schmutzwasserdruckrohrleitung mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern verlegen.

Die Baumaßnahme wird in zwei Unterabschnitte geteilt. Die Bauzeit des ersten Abschnittes von Ellernbrok bis Wittingsbrok ist von April bis Mitte August geplant. Der zweite Abschnitt von Wittingsbrok bis Rauhehorst von August bis Mitte Dezember. Die Straße Vahlenhorst wird innerhalb der jeweiligen Bauabschnitte für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle passieren. Die Erreichbarkeit der Anliegergrundstücke mittels Pkw wird zeitweise erschwert sein, es erfolgen dazu Abstimmungen mit den Anliegern.

Die Gesamtkosten belaufen sich etwa auf 1.055.000 Euro. Davon trägt der OOWV circa 315.000 Euro.

(Quelle: Pressebüro Stadt Oldenburg)

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