Erstes Mädchenfußball-Camp in Oldenburg

Vom 28. bis 30. März hat auf dem Sportgelände der IGS Flötenteich das erste MICK-Mädchenfußball-Camp stattgefunden. 50 Oldenburger Mädchen der Klassen 4 bis 7 übten sich drei Tage im Tricksen, Schießen und Flanken. Trotz allen Eifers und Ernsthaftigkeit sollte der Spaß am Fußball im Vordergrund stehen, deshalb ergänzten Wettbewerbe wie Latten-, Dribbel- oder Jubelkönigin die fußballerischen Übungen und das Training. Das Camp endete für die fußballbegeisterten Mädchen mit einem gemeinsamen Abschlussturnier am Freitagnachmittag.

Interessierte Zuschauerin war Bürgermeisterin Susanne Menge, für die es beim MICK-Projekt nicht nur um Fußball geht: “Dieses Miteinander und die Gemeinschaft sind genauso wichtig wie Tricks und Tore. MICK stärkt und schafft Bekanntschaften und Freundschaften und zwar über alle Grenzen hinweg.”

Das Integrationsprojekt MICK * Mädchen kicken mit wird seit 2008 an inzwischen zehn Oldenburger Grundschulen und der IGS Flötenteich erfolgreich durchgeführt und von der Stadt Oldenburg unterstützt. MICK setzt sich zusammen aus schulischen Fußballarbeitsgemeinschaften für Mädchen, einem alljährlichen Turnier der Fußballspielerinnen aller Grundschulen und der Ausbildung von jugendlichen Mädchen zu Fußballassistentinnen. “Mit dem Mädchenfußball-Camp haben wir nun einen vierten Baustein umsetzen können”, sagt Kerstin Pößiger vom An-Institut “Integration durch Sport und Bildung” der Universität Oldenburg, die das Mädchenfußball-Camp koordiniert. “Als besonderen Erfolg betrachten wir, dass vier im MICK-Projekt ausgebildete jugendliche Fußballassistentinnen als Übungsleiterinnen beim Camp mitwirken konnten. Das ist eine gelungene Verzahnung der einzelnen MICK-Bausteine”, freut sich Kornelia Ehrhardt, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg.

Das Mädchenfußball-Camp, das zu einem festen, wiederkehrenden Bestandteil von MICK werden soll, wendet sich vor allem an Mädchen aus den Klassen 6 und 7 der weiterführenden Sekundarschulen. Viele der Teilnehmerinnen am ersten MICK-Camp haben an der Schul-AG in der Grundschule den Weg zum Mädchenfußball gefunden und wurden durch die weiterführenden Schulen im Oldenburger Norden, die sie jetzt besuchen, in der Teilnahme am Fußball-Camp bestärkt. “Es ist wichtig, dass die Mädchen auch über drei Tage Gemeinschaftserfahrungen sammeln können und mit einander den Fußball leben”, erläutert Kerstin Pößiger. “Unser Dank gilt der Laureus Sport for Good Foundation, die das Camp unterstützt und möglich gemacht hat. Wir erhoffen uns, dass diese Form der Camps auch an den anderen 150 MICK-Standorten in Deutschland umgesetzt werden kann. Dafür konnten wir in Oldenburg vielfältige Erfahrungen und Erkenntnisse gewinnen.”

Weitere Informationen zum Integrationsprojekt MICK gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/mick.

(Quelle: Pressebüro Stadt Oldenburg)

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