Filmpremiere an der Universität Oldenburg: Migration und Bildung – Eltern reden mit!

Sie sind arabischer, aramäischer, kurdischer, polnischer, russischer und türkischer Herkunft – aber eines haben sie gemeinsam: Ihre Kinder haben eine akademische Laufbahn eingeschlagen. Sechs Kurzfilme mit Interviews dieser Eltern sind am Freitag, 4. Mai, 17.15 Uhr, an der Universität Oldenburg (Campus Haarentor, Bibliothekssaal) erstmals zu sehen. Entstanden sind sie in dem Projekt “Migration und Bildung: Eltern reden mit!”, das der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert. Die Gäst der Premiere begrüßen Prof. Dr. Gunilla Budde, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, und Dr. Ayca Polat, Integrationsbeauftragte der Stadt, Grußworte. Nach der Filmvorführung gibt es Gelegenheit zu Diskussion und Austausch.

Studierende mit Migrationsgeschichte sind noch immer stark unterrepräsentiert an deutschen Hochschulen. Die Kurzfilme – aufgenommen in der Sprache der InterviewpartnerInnen und unterlegt mit deutschen Untertiteln – zeigen Erfolgsgeschichten: Migranten unterschiedlicher Herkunft, deren Kinder einen akademischen Weg eingeschlagen haben. Sie sind “Ziel ist es, andere nach Deutschland eingewanderte Eltern zu ermutigen, ihre Kinder für ein Hochschulstudium zu motivieren”, sagt Cigdem Handschuch, die das Filmprojekt betreut hat. Die türkischstämmige Sozialwissenschaftlerin ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Psychosozialen Beratungsstelle (PSB). Handschuch war bereits seit 2009 im Projekt “Warum denn nicht – Migration und Bildung” tätig, das sich um die besonderen Belange von Studierenden mit Migrationsgeschichte kümmert. Damals hat sie beobachtet, dass es AbiturientInnen mit Migrationsgeschichte häufig an Unterstützung ihrer Familien mangelt, wenn es um ein Hochschulstudium geht!

Infos: http://www.uni-oldenburg.de

Kontakt:

Wilfried Schumann, Psychosoziale Beratungsstelle (PSB), Tel.: 0441/798-2711, E-Mail: wilfried.schumann@uni-oldenburg.de

(Quelle: Presse Uni Oldenburg)

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