Hörner/ Antlfinger: “Discrete Farms – Irgendwo muss das Fleisch doch herkommen”

Vom 14. September bis 25. November 2012 präsentiert das Edith-Russ-Haus für Medienkunst die Einzelausstellung des Künstler-Duos Hörner/ Antlfinger unter dem Titel: “Discrete Farms – Irgendwo muss das Fleisch doch herkommen”. Das Künstlerpaar Ute Hörner und Mathias Antlfinger erörtert seit den 1990er Jahren politisch brisante Themen und eröffnet kritische Perspektiven auf die Technisierung unserer Lebenswelt. Basierend auf einem Arbeitsstipendium des Edith-Russ-Hauses für Medienkunst widmen sie sich aktuell der Massentierhaltung im regionale Kontext: Das Stipendiumsprojekt “factory≠farm” zieht die niedersächsische Tierindustrie als lokales Beispiel für das Verhältnis zwischen Menschen und Tieren im Computerzeitalter heran.

In einer Schau über zwei Etagen sind zudem weitere ausgewählte Werke aus den vergangenen fünf Jahren zu sehen. Neben 3-D-Animationen, (virtuellen) Dialogen, Puppenspiel-Adaptionen oder Soundskulpturen wählen Hörner/ Antlfinger auch ungewöhnliche spielerische Ansätze, wie die Kommunikation mit Tieren, um mit dem Besucher in Dialog zu treten. Die Ausstellung wird am Donnerstag, 13. September 2012 um 19 Uhr eröffnet.

(Presseinfo Städtische Museen, Sammlungen und Kunsthäuser Oldenburg)

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