Kerstin Erhardt Heilpraktikerin zum Thema Gesundheit

Kerstin-Erhardt-HeilpraktikerinKerstin Erhardt ist Heilpraktikerin und überzeugte Mykotherapeutin in Aurich/Ostfriesland. Mit ihrem Kollegen Theo Lerbs zusammen hat sie eine Praxisgemeinschaft. Herr Lerbs leitet eine Fachschule, die Heilpraktiker Mentoren, in diesem Rahmen finden diverse Fortbildungen statt, unter anderem zum Thema Vitalpilze.
Gerade erst hat Frau Erhardt einen Vortrag über Vitalpilze vor ca. 70 interessierten Zuhörern gehalten, die in erster Linie über die möglichen Heilwirkungen von Vitalpilzen aufgeklärt werden wollten. Aufgrund dieses umfangreichen Themas, hat sie sich speziell die drei Vitalpilze herausgesucht die die umfangreichste Wirkpalette haben. Den Reishi, den Shiitake und den Agaricus blazei murill (ABM).

Oldenburg-Nachrichten: Frau Erhardt, wir sind sehr stolz, dass wir Sie nun endlich als Interviewpartner gewonnen haben. Können Sie unseren Lesern kurz etwas über Ihren Werdegang und Ihre Praxis berichten?

Kerstin Erhardt: Gerne. Vor über 20 Jahren habe ich meinen Weg im Bereich Gesundheit begonnen, mit einer Ausbildung zur staatl. examinierten. Masseurin und med. Bademeisterin. Im Laufe meiner Tätigkeit folgten diverse Fortbildungen, immer mit dem Hintergrund, mehr für meine Patienten tun zu wollen. Vor über 6 Jahren folgte dann die Ausbildung zur Heilpraktikerin, an die sich dann noch weitere Fortbildungen wie z. B Chirotherapie und Mykotherapie anschlossen. Die Beschäftigung mit der Naturheilkunde hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, immer offen für neue Wege in der Therapie zu sein.

Oldenburg-Nachrichten: Toll! Können Sie uns kurz ein Beispiel geben, was Sie mit neuen Wegen meinen?

Kerstin Erhardt: Ein Beispiel ist die Therapie mit Heilpilzen oder Vitalpilzen, die seit einiger Zeit fester Bestandteil meiner Praxisarbeit sind. Auf der Suche nach alternativen Behandlungsmethoden für meine Kinder und mich bin ich auf die Vitalpilze gestoßen. Und nach einer Testphase innerhalb meiner Familie habe mich schnell entschlossen, eine entsprechende Ausbildung zu beginnen. Ich muss hier hinzufügen, dass die Mykotherapie, also die Therapie mit Heilpilzen, eine lange Tradition speziell in Asien besitzt.

Oldenburg-Nachrichten: Was macht die Therapie mit Heilpilzen interessant für Sie

Kerstin Erhardt: Gesundheit ist für mich Harmonie in Körper, Geist und Seele, d.h. unter Naturheilkunde verstehe ich eine ganzheitliche, also Körper, Seele und Geist, berücksichtigende Behandlungsweise, die den naturgemäßen Heilungsverlauf in vielfältiger Art und Weise unterstützt können – jedoch eine Erkrankung nie im Sinne der Schulmedizin bekämpft. Genau hier setzen Heilpilze an.

Oldenburg-Nachrichten: Das Thema Heil- oder Vitalpilze finde ich sehr spannend. Dennoch verstehe ich noch nicht ganz den Zusammenhang zwischen Ungleichgewicht und der Wirkung von Heilpilzen. Was bewirken die Pilze und welche Krankheiten behandeln Sie auf diese Weise?

Kerstin Erhardt: Sie müssen es sich so vorstellen. Viele Krankheitsbilder können als Symptome beschrieben werden. Krankheit ist stets eine Mahnung, unser Handeln und Denken zu überprüfen! So sind „Krankheiten“ wie Migräne, Rückenschmerzen, Ekzeme, Allergien, Rheumatismus, Arthrose oder Asthma stets Leitsymptome für ein Ungleichgewicht im Körper. In Zusammenarbeit mit meinen Patienten versuche ich, das physiologische und psychologische Gleichgewicht wiederherzustellen und dem Körper regulierende Impulse zu geben. Vitalpilze sind hierfür eine möglicher Ansatz! Pilze können adaptogen, d.h. ausgleichend und regulierend wirken. So können Überreaktionen des Körpers genauso behoben, wie Unterfunktionen unterstützt werden. Dadurch wird es dem Körper ermöglicht eine Heilung einzuleiten. Grundsätzlich müssen Sie sich klarmachen, dass es z.B. praktisch keinen Wald ohne Pilze gibt, da überall im Waldboden die Pilze für Ausgeglichenheit und optimale Ressourcennutzung sorgen.

Oldenburg-Nachrichten.: Von welchen Pilzen reden wir genau und wo bekommen Sie Ihre Pilze her? Gehen Sie selber im Wald sammeln?

Kerstin Erhardt: (lacht) Nein. Die Vitalpilze für meine Praxis und meine Patienten beziehe ich von einem Familienbetrieb, Pilze Wohlrab vitalpilze-naturheilkraft, der die Vitalpilze wiederum aus China importiert. Die Vitalpilze  werden getrocknet und vermahlen. Zudem gibt es auch Extrakte, in denen durch eine Heißwasser-Extraktion die wichtigen Wirkstoffe, nämlich die Polysaccharide in 20-30% höherer Konzentration vorliegen. Wichtig ist es, aus den 11 erhältlichen Vitalpilze den optimalsten für den entsprechenden Patienten heraus zu finden, ganz individuell auf das Krankheitsbild mit seinen Begleiterscheinungen oder den Pilz zu bestimmen, der profilaktisch das Optimale für den Patienten ist.

Oldenburg-Nachrichten: Warum beziehen Sie die Pilze von Pilze Wohlrab und was ist besonders an dem Reishi, Shiitake oder ABM?

Kerstin Erhardt: Ich weiß, dass bei Pilze Wohlrab auf die Qualität geachtet wird, was entscheidend ist für den Erfolg einer Heilpilz-Therapie. Konsequenterweise sind fast alle Pilze, auch Reishi und Chaga, in Bio-Qualität erhältlich. Der Reishi Pilz wird auch „Pilz der Unsterblichkeit“ bezeichnet und hat von allen bekannten Medizinal Pilzen die größte Wirkungspalette. Den Shiitake empfehle ich gerne, wenn es um das Immunsystem im weitesten Sinne geht, als zusätzlich möglicher positiver Faktor, genauso hat der Agaricus erstaunliche gesundheitsunterstützende Wirkungen bei allen Krankheitsbildern rund um das Thema Tumore und Krebs. Ich kann hier nur Stichpunkte geben und empfehle jedem, sich stärker mit diesen Themengebiet auseinanderzusetzen. Da gibt es z.B. im Internet die Seite des Vitalpilzratgeber, wo weitere Informationen zu finden sind.

Oldenburg-Nachrichten: Ich werde mir auf jeden Fall ein Buch zu dem Thema kaufen und vielleicht können wir zu einem späteren Zeitpunkt noch mal ausführlicher über die Mykotherapie sprechen!

Kerstin Erhardt
Heilpraktikerin
Mykotherapeutin
Oldersumer Str. 74
26605 Aurich
04941-69 780 76

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