Literarisches Denkmal für Musik- und Literaturhaus Wilhelm13

Der Schriftsteller Rainer Wieczorek ist am Dienstag, 16. Oktober, mit seinem neuen Roman „Freie Hand“ zu Gast im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Wilhelmstraße 13. Das Buch erzählt von zwei Freunden, die in der Isolierstation eines ehemaligen Krankenhauses einen Literatur- und Jazzclub gründen. Für das Setting stand das Oldenburger Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 Pate, dem Rainer Wieczorek mit seinem Roman zu einem Platz in der Literaturgeschichte verhilft. Die Lesung, die vom Literaturbüro Oldenburg präsentiert wird, beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Der Protagonist des Romans arbeitet hauptberuflich für die Hörfunk-Sendung „Sternzeit“. Und so werden die Geschehnisse rund um das Kulturhaus mit sichtbaren und unsichtbaren Phänomenen aus den Tiefen des Weltalls in ein Schwingungsverhältnis gebracht. Die kosmologischen Betrachtungen stellen dem Literaturbetrieb eine Welt aus Staub, Gas und Leere an die Seite. Eine Welt, die es zu entziffern und zu entdecken gilt.

Scharfsinnig und mit leisem Witz reflektiert Rainer Wieczorek die Veränderungen im freien und unabhängigen Kulturbetrieb der letzten zwei Jahrzehnte und bezieht Stellung zum derzeitigen Stand der Literatur in einer vermarktungsorientierten Gesellschaft.

Der Oldenburger Autor Jochen Schimmang moderiert die Lesung und stellt seinen Schriftstellerkollegen im Gespräch vor. Rainer Wieczorek, 1956 geboren, war von 1995 bis 2009 Programmleiter des Darmstädter Literaturhauses. Er veröffentlichte die Künstler-Trilogie „Zweite Stimme“ (2009), „Tuba-Novelle“ (2010) und „Der Intendant kommt“ (2011).

 

(Pressedienst Bonn)

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.