Neuer Vortrag zur Gesprächsreihe “Rabbiner in Oldenburg” in der Synagoge

Mit dem Vortrag “Neo-Orthodoxie. Samson Raphael Hirsch (1808-1888)” setzen das Leo Trepp-Lehrhaus und die Universität Oldenburg am Donnerstag, 26. April, 19.30 Uhr, in der Oldenburger Synagoge (Wihelmstraße 17) ihre gemeinsame Vortragsreihe fort. Referent ist der Düsseldorfer Rabbiner Julian-Chaim Soussan. Er spricht über Samson Raphael Hirsch (1808 – 1888), der von 1830 bis 1841 als Rabbiner in Oldenburg wirkte. Er gilt als organisatorischer Kopf der Neuorthodoxie im 19. Jahrhundert und befürwortete die Eigenständigkeit orthodoxer Kreise durch Austritt aus den jüdischen Gemeinden, die in Deutschland häufig zur Reformbewegung tendierten.

Die Vortragsreihe steht anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Wiedergründung der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg im Jahr 1992 unter dem Jahresthema “Rabbiner in Oldenburg im Kontext von Religion, Politik und Gesellschaft”. Veranstalter sind die Jüdische Gemeinde zu Oldenburg, die Arbeitsstelle Jüdische Studien der Universität Oldenburg, der Ev. Kirchenkreis Oldenburg, das Dekanat Oldenburg der Kath. Kirche, das Forum St. Peter und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Um Spenden wird gebeten.

Infos: http://www.juedischegemeinde-zu-oldenburg.de/leo-trepp-lehrhaus.html

Kontakt:

Prof. Dr. Dagmar Freist, Institut für Geschichte, Tel.: 0441/798-4640, E-Mail: dagmar.freist@uni-oldenburg.de; Sara-Ruth Schumann, Jüdische Gemeinde zu Oldenburg, 0441/131 27, Mail: jgemeindeo@aol.com

(Quelle: Presse Uni Oldenburg)

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