OB fordert besten Einschulungstermin

Oberbürgermeister Gerd Schwandner hat am 24. Januar mit Blick auf die für Eltern und Kinder sehr schwierige terminliche Situation zur Einschulung 2012/13 ein Schreiben an die zuständige Landesschulbehörde gesendet. Tenor ist die Forderung nach dem für Kinder und Eltern besten Einschulungstermin * 1. September. Im Wortlaut hieß es:

*Nach meinem Kenntnisstand könnte sich zu Beginn des Schuljahres 2012/2013 durch einen außergewöhnlich späten Einschulungstermin zwischen dem ersten Schultag und dem Tag der Einschulung in vielen Schulen eine zusätzliche zeitliche *Lücke* ergeben, an denen die neuen Erstklässler/innen weder Kindergarten- noch Schulkinder sind. Die Kinder würden dann an diesen Vormittagen nicht am Angebot der beiden Einrichtungen teilnehmen können. Dies stellt viele Eltern vor ein großes Problem bei der Organisation der Kinderbetreuung.

Die Thematik wurde kürzlich intern diskutiert. Wir bedauern die Situation aus Sicht der Eltern und Kinder sehr. Obwohl uns die inhaltlichen und rechtlichen Beweggründe von Schulen weitgehend bekannt sind, möchten wir Sie dennoch bitten, sich für den aus unserer Sicht für die Eltern und Kinder einzig sinnvollen Einschulungstermin in Oldenburg, nämlich Samstag, den 1. September, einzusetzen. Zwar könnte die Einschulung laut uns vorliegender Erlasslage vom 01.09. bis zum

05.09.2012 und damit auch am ersten Montag, Dienstag oder Mittwoch im September stattfinden. Ein ganzer Schuljahrgang würde dadurch aber den festlichen und familiären Rahmen dieses so außergewöhnlichen Tages im Leben jedes Kindes verlieren, weil die Eltern berufsbedingt vielfach nicht teilnehmen könnten.*

Das Land bietet Schulen die Möglichkeit, einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung für einen Einschulungstermin ausnahmsweise am Samstag, 8. September, zu stellen. Der Ausnahmeantrag muss vom jeweiligen Schulvorstand beschlossen worden sein und dem Land gegenüber begründet werden. Das Einvernehmen mit dem Schulträger (der Stadt Oldenburg) soll dabei hergestellt werden.

Mit Blick auf die * bei einem Termin 8. September * dann offene Frage der Kinderbetreuung während dieser Woche wird die Stadt die eingehenden Anträge bei der Landeschulbehörde unterstützen, wenn die jeweilige Schule eine Regelung im Sinne der Eltern und Kinder gefunden hat. Hierzu bietet die Stadt den Schulen Unterstützung im Rahmen der räumlichen Möglichkeiten an.

 

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