Philosophisches Kolloquium im Sommersemester an der Uni Oldenburg

“Von der Selbstsorge zur Sorge um die Welt – Hannah Arendts Umwendung existenzphilosophischen Denkens” – Zu diesem Thema spricht Dr. Alexander Gantschow (Schönberg, Schleswig-Holstein) am Montag, 23. April, 18.00 Uhr, und eröffnet damit das Philosophische Colloquium des Sommersemesters. Gantschow stellt in seinem Vortrag seine existenzphilosophische Lesart des politischen Denkens von Hannah Arendt vor. Die Arendtsche Sorge um die Welt lässt sich seiner Ansicht nach als Antwort auf die von den Existenzphilosophen konstatierte Selbst- und Weltentfremdung in der Moderne verstehen.

Im Rahmen des Colloquiums vermitteln in diesem Semester Philosophen aus Deutschland und Italien einen Einblick in das gegenwärtige Philosophieren. Die öffentlichen Vorlesungen finden jeweils montags, 18.00 – 20.00 Uhr, im Hörsaalzentrum (A 14, Hörsaal 3) statt.

Das weitere Programm des Sommersemesters:

7. Mai (Beginn abweichend: 20.00 Uhr in der Landesbibliothek Oldenburg, Pferdemarkt 15): “Das Erhabene, die Gewalt und die Moral”, Prof. Dr. Reinhard Brandt (Universität Marburg), Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Filosofía Italiana-Stiftung

21. Mai: “Bewusstsein und ‚Global Workspace Theory’”, Prof. Dr. Sandro Nannini (Università di Siena / Italien)

11. Juni: “Recht und Zwang. Zu Kant, Cohen und Benjamin”, Dr. Daniel Loick (Universität Frankfurt/Main)

25. Juni: “Freiheit und Notwendigkeit jenseits der ersten Natur. Konzepte zweiter Natur’ von Hegel bis McDowell”, Maik Puzic (Münster)

9. Juli: “Das Problem der theoretischen Begriffe im Logischen Empirismus und im Strukturalismus”, Stephan Kornmesser (Universität Oldenburg)

Infos: http://www.philosophie.uni-oldenburg.de/20056.html

Kontakt:

Timm Behrendt, Institut für Philosophie, Tel.: 0441/798-2299, E-Mail: institut.philosophie@uni-oldenburg.de

(Quelle: Presse Uni Oldenburg)

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