Südafrikanische Kleidung zum Modeherbst

Beim „Oldenburger Modeherbst“ gibt es im Rahmen der Südafrika-Begegnungen auch junge Mode vom Ostkap zu sehen. Am Samstag, 15. September, zeigen junge Models von dort und hier als „Living-Statue“ trendige Bekleidung aus sogenanntem Shweshwe, auch German Prints genannt. Die Vorlage von Shweshwe – kleingemusterte, indigofarbene Baumwollstoffe – brachten deutsche Siedlerfrauen um 1850 nach Südafrika. Heute wird das Textil in vielen Farben hergestellt, etwa in sattem Rot, Schokoladenbraun oder Grün. Präsentiert werden die südafrikanischen Kleider und Anzüge stündlich ab 13.30 Uhr in der Haarenstraße. Bernd Hubl, Projektleiter der Südafrika-Begegnungen, ist sich sicher: „Die Modenschau wird verdeutlichen, dass Südafrika ein Land mit enorm kreativen Szenen ist.“

Die Entwürfe sind Ergebnis eines Wettbewerbs der Walter-Sisulu-University (WSU) zusammen mit dem Unternehmen Da Gama Textiles, East London, und Modedesignern vom Eastern Cape. Die Marketingleiterin von Da Gama Textiles, Helen Karen Bester, sowie die Fashion & Design-Dozenten der WSU, Sibusisiwe Noda und Sefako Aaron Sepeng, und der studentische Designer Luyolo Fusa als Gewinner aus dem Studentenwettbewerb sind anwesend. Die vier zählen zur Delegation aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung des Distriktes Buffalo City Metropolitan Municipality rund um Bürgermeisterin Zukiswa Ncitha, die vom 13. bis 19. September Gast in der Übermorgenstadt ist.

(Pressestelle Stadt Oldenburg, Foto: Models in Shweshwe-Mode, (c) Da Gama Textiles)

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Kultur& Leben, Veranstaltungen abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.