Symposium zum Afrikabild in Kinder- und Jugendliteratur

Afrikabilder in der Kinder- und Jugendliteratur stehen im Mittelpunkt des öffentlichen Symposiums, das die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg am Freitag und Samstag, 16. und 17. November, anlässlich der Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM anbietet. „Wie schön fern bin ich“ – so der Titel der Veranstaltung, die allen Interessierten offen steht und insbesondere diejenigen ansprechen will, die sich beruflich mit Fragen der Kinder- und Jugendliteratur beschäftigen. Die Leitung haben Prof. Dr. Ute Dettmar; Dr. Mareile Oetken und Prof. Dr. Iris Winkler.

Wie kein anderer Kontinent wird Afrika von uns mit Vorstellungen besetzt, die sich zwischen Katastrophenszenarien und der Faszination des Exotischen bewegen. Welche Bilder Afrikas waren und sind in der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur, in Bilderbüchern, Erzählungen und Filmen präsent? Was sagen diese Fremdbilder über unser Selbstbild aus? Diesen Fragen widmen sich die literatur- und kulturwissenschaftlichen Vorträge am 16. November ab 14.30 Uhr in der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Bibliothekssaal.

Am 17. November, 10 Uhr, im Kulturzentrum PFL, Seminarraum 6, Peterstraße 3, spricht der ghanaische Autor Meshack Asare über seine Texte und Bilder und thematisiert zudem die Bedingungen des Schreibens für Kinder und Jugendliche in Afrika. Ab 11.30 Uhr diskutieren in einer öffentlichen Podiumsveranstaltung Vertreterinnen und Vertreter aus der Praxis. Sie widmen sich den Fragen, wie Texte aus und über Afrika übersetzt und vermittelt werden (können), wie Auswahlentscheidungen getroffen werden und welche Rolle Verlage, Autoren, Übersetzer, Schulen und Institutionen der Literaturvermittlung in diesem Kontext spielen.

Eine Lesung des niederländischen Schriftstellers Dolf Verroen schließt den ersten Symposiumstag ab. Verroen liest am 16. November, 20 Uhr, im Wilhelm13, Wilhelmstraße 13, aus seiner Kolonial-Erzählung „Wie schön weiß ich bin“ (2005) und gibt in einem Werkstattgespräch Auskunft über seine literarisch-fiktionale Gestaltung und Erfahrungen mit dem Text. Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos.

Um Anmeldung zum Symposium wird bis zum 20. Oktober per E-Mail gebeten an Jördis Bajorat, joerdis.lena.bajorat@uni-oldenburg.de.

 

(Presseservice Oldenburg)

 

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