Symposium zur aktuellen Janácek Oper im Staatstheater: “Kátja Kabanová”

“Ausgestoßen und mittendrin” – so lautet der Titel eines öffentlichen Symposiums, das Prof. Dr. Melanie Unseld, Musikwissenschaftlerin an der Universität Oldenburg, am Freitag, 11. Mai, 11.00 bis 17.30 Uhr, in Kooperation mit dem Staatstheater Oldenburg in der Exerzierhalle am Pferdemarkt anbietet. Die Veranstaltung widmet sich der Oper “Kátja Kabanová” des tschechischen Komponisten Leoš Janácek (1854 – 1928). Das 1921 im Nationaltheater Brünn uraufgeführte Werk ist aktuell in einer Neuproduktion am Staatstheater Oldenburg zu sehen.

Janaceks Opern drehen sich immer wieder um die Frage: Was muss geschehen, dass ein Mensch mitten in der Gesellschaft zum Außenseiter wird? Studierende des Instituts für Musik, Mitglieder des Staatstheaters Oldenburg und WissenschaftlerInnen der Universität Oldenburg sowie der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover erörtern diese Frage anhand der Oper “Kátja Kabanová”. Dabei geben sie historische, literarische und musikalische Einblicke in das Schaffen Janáceks.

In einer Gesprächsrunde mit Studierenden beleuchten Thomas Dorsch, musikalischer Leiter des Staatstheaters, und Regisseurin Lydia Steier um 16.00 Uhr künstlerische Aspekte von “Kátja Kabanová” und der aktuellen Inszenierung. Vor der Diskussion finden im Rahmen des Symposiums drei Vorträge statt:

11.15 Uhr: Prof. Dr. Gun-Brit Kohler, Hochschullehrerin für Slavische Literaturwissenschaft (Oldenburg): “Leoš Janácek als ,Leser’ und ,Transformator’ russischer Literatur.”

12. 15 Uhr: Prof. Dr. Melanie Unseld, Hochschullehrerin für Kulturgeschichte der Musik (Oldenburg): “Ausgestoßen und mittendrin. Individuum und Gesellschaft bei Leoš Janácek.”

14.15 Uhr: Prof. Dr. Stefan Weiss, Hochschullehrer für Historische Musikwissenschaft (Hannover): “Janáceks Musik und die Koexistenz der Emotionen. Beobachtungen am ersten Bild der Kátja Kabanová.”

Infos: http://www.uni-oldenburg.de

Kontakt:

  • Melanie Unseld, Institut für MusikTel.: 0441/798-4770, E-Mail: melanie.unseld@uni-oldenburg.de

(Quelle: Presse Uni Oldenburg)

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