Erste Tagung im Center for Migration, Education und Cultural Studies der Oldenburger Universität

“Migration: Subjektivierung – Bildung” ist Thema einer wissenschaftlichen Tagung am 21. und 22. Juni, mit der das Center for Migration, Education und Cultural Studies (CMC) an der Universität Oldenburg eröffnet wird. Es setzt die Arbeit des Interdisziplinären Zentrums für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen (IBKM) mit neuen Akzenten fort und wird künftig in enger Kooperation mit inner- und außeruniversitären Partnern aktuelle Migrationsprozesse erforschen. Dabei geht es auch um die Diskussion über die politischen, sozialen und ethischen Gestaltungsmöglichkeiten migrationsgesellschaftlicher Verhältnisse.

“Noch nie waren weltweit so viele Menschen bereit – oder durch Umweltkatastrophen, Bürgerkriege und andere Bedrohungen gezwungen – ihre Arbeits- oder Lebensmittelpunkte vorübergehend oder auf Dauer zu verändern. Technische Errungenschaften und verbesserte Reisemöglichkeiten beschleunigen diese Entwicklung”, so Prof. Dr. Paul Mecheril, Leiter des CMC und Veranstalter der Tagung. Dies führe zu einer Neuordnung von Strukturen und Prozessen, die nicht nur das Individuum beträfe, sondern die Gesellschaft im Ganzen. Deshalb sei eine wissenschaftliche Analyse dringend erforderlich, so Mecheril.

Einen Grundstein dazu legt die Tagung. Fast 200 ReferentInnen und WissenschaftlerInnen diskutieren aktuelle Entwicklungen in den Migrationsprozessen am Beispiel der Themenfelder Religion, Sprache und Geschlecht. Dabei untersuchen sie migrationsgesellschaftliche Realität unter der Perspektive von Subjektivierung und Bildung.

Hinweis für die Kolleginnen und Kollegen der Presse: Sie sind herzlich eingeladen, an der Tagung teilzunehmen.

Infos: http://www.uni-oldenburg.de

(Presse Uni Oldenburg)

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