Tagung zu transnationalen Prozessen in der Popkultur

Mit der Mobilität von Populärkultur über nationale Grenzen hinweg setzt sich die Tagung “Popular Culture On The Move” auseinander, die vom 11. bis 13. Oktober an der Universität Oldenburg stattfindet. Die von der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG), der amerikanischen Botschaft und der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien (DGfA) geförderte Veranstaltung wird von dem Oldenburger Amerikanisten Prof. Dr. Martin Butler und Dr. Alexandra Ganser (Amerikanistik, Universität Nürnberg-Erlangen) organisiert. Erwartet werden TeilnehmerInnen unter anderem aus den Vereinigen Staaten, Österreich und den Niederlanden.

Forschungen zur Populärkultur in der Amerikanistik – und darüber hinaus – begreifen populärkulturelle Praktiken und Ausdrucksformen als besonders dynamisch und flexibel. Sie sind wandelbar in ihren formellen und ästhetischen Charakteristika sowie in ihren Funktionen – vor allem in Hinblick auf ihr Identität stiftendes Potenzial. “Durch ihre Integration in das Alltagsleben wird Populärkultur in den unterschiedlichsten geografischen bzw. sozialen und kulturellen Räumen umgedeutet und auf verschiedenste Weise nutzbar gemacht”, erklären die Veranstalter. Die Mobilität des Populären werde besonders im Rahmen transnationaler Migrationsbewegungen sichtbar. Hier fungiere Populärkultur einerseits als Ort der Hybridisierung. Andererseits stelle sie aber auch kulturelle Kontinuität und Identität sicher und nehme sogar eine Mittlerfunktion zwischen dem Eigenen und dem Fremden ein In Workshops und Vorträgen untersuchen die TeilnehmerInnen populärkulturelle Praktiken und Ausdrucksformen aus einer historisch und transnational orientierten Sichtweise.

 

(Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

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