Wissenschaftlich betrachtet: Musik, musizieren und tanzen und die Wirkung auf die Gesundheit

Welche gesundheitliche Relevanz haben Beschäftigungen wie Musikhören, Singen, Tanzen oder Musizieren für diejenigen, die es nicht professionell betreiben? Die Beantwortung dieser Frage führt nicht nur geradewegs zur Musiktherapie, sondern weit darüber hinaus in ein breites Spektrum von Anwendungen zwischen öffentlicher Gesundheit, Vorsorge, Pädagogik und Nutzungen von Musik in zahlreichen klinischen Bereichen. Davon zeugen die 34 Kapitel eines bei Oxford University Press erschienenen Sammelbandes, der den wissenschaftlichen Stand der Beziehungen zwischen Musik und Gesundheit beleuchtet. Mitherausgeber, Autor und Ko-Autor von vier Kapiteln des Bandes ist Prof. Dr. Gunter Kreutz, Hochschullehrer der Universität Oldenburg für Systematische Musikwissenschaften.

Gemeinsam mit seinen britisch-kanadischen KollegInnen Raymond MacDonald und Laura Mitchell konnte er international hoch angesehene AutorInnenen für das Projekt gewinnen. Das Buch richtet sich vor allem an Sozial- und GesundheitswissenschaftlerInnen sowie an Studierende. “Viele der Kapitel zeigen unmissverständlich die Notwendigkeit systematischer Forschungsprogramme auf”, erklärt Kreutz. Doch klar sei, dass der Verzicht auf musikalische Interventionsmöglichkeiten eine Vernachlässigung wissenschaftlich erwiesener therapeutischer Potenziale bedeute. “Insofern dürfte der Band – gerade in Zeiten des demographischen Wandels – einen wichtigen Diskussionsbeitrag liefern”, so der Wissenschaftler.

Raymond MacDonald, Gunter Kreutz & Laura Mitchell (Hrsg.) , Music, Health and Wellbeing, Oxford University Press, New York 2012

Infos: http://www.oup.com/us/catalog/general/subject/Psychology/Developmental/?view=usa&sf=toc&ci=9780199586974

Kontakt:

Prof. Dr. Gunter Kreutz, Institut für Musik, Tel.: 0441/798-4773, E-Mail: gunter.kreutz@uni-oldenburg.de

(Quelle: Presse Uni Oldenburg)

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