Zuschüsse für Businessplan und Investitionen

Die Wirtschaftsförderung Oldenburg teilt mit, dass die Entscheidungen über die städtischen Existenzgründungszuschüsse für die erste Jahreshälfte 2012 getroffen sind. Aktuell gehen in diesen Tagen 13 Förderbescheide an Gründerinnen und Gründer in Oldenburg. Die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer erhalten Zuschüsse für Kosten, die sowohl für den Businessplan als auch für Investitionen entstehen.

Zu den drei am besten aufgestellten Unternehmensgründungen gehören ein innovatives Jagdfachgeschäft, ein Internet-Portal, welches Fach- und Führungskräfte in die Region holen soll, sowie ein Dienstleistungsunternehmen, das Energieeinsparungskonzepte für die Gastronomiewirtschaft aufstellt. „Ich freue mich sehr, dass die Politik auch in diesem Jahr wieder Haushaltsmittel für besonders gute Gründungen in Oldenburg bereitgestellt hat“, so Roland Hentschel, stellvertretender Amtsleiter der städtischen Wirtschaftsförderung.

„Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Gründungskultur in der Stadt“, ergänzt Hentschel. Mit den jungen Unternehmen würden eine Reihe neuer und fester Arbeitsplätze in der Stadt entstehen. Erwähnenswert sei weiter, dass vier der geförderten Unternehmen ihren Geschäftssitz im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO) haben. Damit werde einmal mehr sichtbar, wie gut aufgestellt TGO-Unternehmen seien.

Gründerinnen und Gründer, die bisher noch keine Anträge auf Existenzgründungsförderung bei der Stadt gestellt haben, sind eingeladen dieses zeitnah nachzuholen. Beratungen können mit bis zu 550 Euro gefördert werden, wenn Gründer einen Businessplan für ihr Unternehmen mit einem Steuer- oder Unternehmensberater erstellen und dafür Kosten entstehen. Zusätzlich oder alternativ kann auch ein Investitionszuschuss von bis zu 1.750 Euro je Gründungsvorhaben beantragt werden. Investitionen sind bis zu einem Jahr nach der Gründung förderfähig.

Besonders gute Chancen für eine Förderung haben angehende Unternehmer, deren Vorhaben technologisch ausgerichtet ist, die bereits zu Beginn des Geschäftsbetriebs sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen oder deren Angebot ausgesprochen innovativ ist.

„Ganz wichtig ist, dass Interessierte auf jeden Fall erst die Anträge bei uns einreichen, bevor sie einen Beratervertrag unterschreiben oder Kaufverträge für Investitionen abschließen“, so Gisela Spann von der Wirtschaftsförderung. Würden Anträge im Nachhinein abgegeben, so sei keine Förderung möglich. Anträge können für Unternehmensgründungen aller Branchen innerhalb der Stadt Oldenburg gestellt werden.

Weitere Informationen und Antragsunterlagen erhalten Gründerinnen und Gründer bei Gisela Spann von der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2872 oder per E-Mail an gisela.spann@stadt-oldenburg.de. Die Stadt weist darauf hin, dass die Antragsunterlagen nicht zum Herunterladen abrufbar sind.

(Presse Stadt Oldenburg)

 

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