Diskussion über unser Bild von Afrika

Wie kein anderer Kontinent ist Afrika mit Vorstellungen besetzt, die sich zwischen Katastrophenszenarien und der Faszination des Exotischen bewegen.

Doch das Bild von Afrika, das beim Mediennutzer entsteht, ist nicht zuletzt Ergebnis von Auswahlentscheidungen von Autoren, Literaturagenten und Verlegern. Eine öffentliche Podiumsdiskussion am Sonnabend, 17. November, 11.30 Uhr, im Oldenburger Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3, Seminarraum 6) nimmt sich der Konstruktion von Afrika-Bildern in der Kinder- und Jugendliteratur an und diskutiert die Rolle der Literaturvermittler und deren Motivation.

„Bilder von Afrika als geplante Konstruktionen? Auswahlentscheidungen der Vermittler“ – unter diesem Titel diskutieren ExpertInnen aus dem Kinder- und Jugendbuchbereich. Die Podiumsdiskussion ist Teil des Symposiums „Wie schön fern ich bin. Afrikabilder in der Kinder- und Jugendliteratur“, das am 16. und 17. November anlässlich der Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM stattfindet. Veranstalter ist die Oldenburger Forschungsstelle Kinder- und Jugendbuchliteratur (OLFOKI) der Universität Oldenburg.

Unter der Leitung der Literaturdidaktikerin Prof. Dr. Iris Winkler diskutieren:

Ulf Cronenberg (Würzburg)

Schulpsychologe und Lehrer sowie Mitglied der Jury für den Deutschen Jugendliteraturpreis

Prof. Dr. Heidi Rösch (Pädagogische Hochschule Karsruhe) Literaturwissenschaftlerin und Literaturdidaktikerin

Hermann Schulz

Autor von Afrika-Jugendbüchern und ehemaliger Leiter des Peter-Hammer-Verlags, der Literatur aus und über Afrika veröffentlicht

Sonja Matheson (Basel)

Geschäfts- und Programmleiterin des Verlags Baobab Books Basel, der Kinderbücher aus Afrika, Lateinamerika und Asien verlegt

Die Teilnahme an der Podiumsdiskussion ist kostenlos.

 

(Stadt Oldenburg)

 

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