Komponisten Colloquium mit spanischem Komponisten

“Mikrotonalität in der Gitarre” lautet der Titel eines Vortrags des spanischen Komponisten und Gitarristen Augustin Castilla-Ávila. Am Freitag, 6. Juli, 18.00 Uhr, ist er Gast des Komponisten-Colloquiums “Musik unserer Zeit” an der Universität Oldenburg (Kammermusiksaal, Gebäude A11, Campus Haarentor). Veranstalterin ist Prof. Violeta Dinescu vom Institut für Musik.

Castilla-Ávila erläutert sein eigenes System zum Umgang mit Mikrotonalität. Dabei geht er sowohl auf die historische Nutzung von Mirkotönen ein als auch auf praktische Probleme beim Umgang mit mikrotonalen Gitarren. Mirkotonale Musik arbeitet mit Intervallen, die kleiner als Halbtonschritte sind. Die Töne liegen zwischen den zwölf Halbtonstufen des traditionellen, temperierten Tonsystems.

Castilla-Ávila studierte Gitarre am Conservatorio Superior de Sevilla (Spanien) und absolvierte ein Postgraduate Studium für Gitarre an der Universität Mozarteum (Österreich). Komposition studierte er am Conservatoire du Luxembourg (Luxemburg). Er wirkte als Musiker und Komponist in Europa, Asien und USA und trat als Solist und mit Kammermusik-Ensembles sowie Orchestern auf. Für seine Kompositionen erhielt Castilla-Ávila zahlreiche Auszeichnungen.

Infos: http://www.musik.uni-oldenburg.de

(Presse Uni Oldenburg)

Dieser Beitrag wurde unter Kultur& Leben abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.