Vortrag und Diskussion an der Universität

“Europa ohne Jugend (-perspektive) – Eroberung oder Abwendung von der Demokratie” – unter diesem Titel spricht David Bebnowski vom Göttinger Institut für Demokratieforschung am Mittwoch, 14. November 18.30 Uhr, an der Universität Oldenburg (Campus Haarentor, Raum A 01-008) über die Auswirkungen der aktuellen Krisenphänomene auf Jugendliche und deren Bedeutung für die Zukunft Europas. Organisatoren der Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe “Demokratie in der Krise – Krisenpolitik und demokratische Legitimation” sind Jun.-Prof. Dr. Andreas Eis und Harald Büsing von der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften.

In vielen EU Staaten ist die Jugendarbeitslosigkeit während der Finanz- und Wirtschaftskrise dramatisch gestiegen. In Spanien und Griechenland ist die Hälfte der jungen Menschen ohne Arbeit, viele gut Ausgebildete verlassen ihr Land. Durch Veränderungen von Arbeitsmarktregulierungen und reduzierte Absicherungen bestehen große Unsicherheiten in prekären Beschäftigungsverhältnissen. Auch Programme zur Reduzierung der Staatsverschuldung treffen insbesondere junge Menschen. Im Vortrag und der anschließenden Diskussion geht es um die Auswirkungen auf die demokratische Kultur und die politische Orientierung der jungen Menschen.

Die öffentliche Vortragsreihe richtet sich an Studierende, Lehrende und politisch Interessierte. Die Veranstaltungen können als Lehrerfortbildung anerkannt werden.

 

(Universität Oldenburg)

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