Existenzgründerpreis für Veggie-Online-Shop

Ein Lebensmittel-Online-Shop für Veganer und Vegetarier, der die Erfahrungen und das Wissen seiner KundInnen einbindet: “vekoop” heißt die Gründungsidee von Timo Schliep und Sebastian Brandstetter. Nun zeichnet der GründerCampus Niedersachsen die beiden “Integrated Media”-Studenten der Universität Oldenburg aus: Für ihre Idee erhalten sie eine Förderung in Höhe von 18.000 Euro. Gecoacht hat sie bei der Entwicklung von “vekoop” das Gründungs- und Innovationszentrum der Universität Oldenburg (GIZ).

“Wir wollen Kreativität fördern und dafür sorgen, dass jungen Gründern auf dem Weg von der ersten Idee bis zu ihrem überzeugenden Konzept nicht die Luft ausgeht”, sagt Dr. Petra Buchholz, Leiterin des GIZ. Bei “vekoop” habe das hervorragend funktioniert: “Das Start-up punktet mit solidem Know-how, hinzu kommt auch gesellschaftliches Engagement – ideale Voraussetzungen, um es zu einem Erfolg zu führen.”

Konkret handelt es sich bei “vekoop” um einen Online-Shop für Gesundheitsbewusste, Lebensmittelallergiker, Vegetarier und Veganer. Vekoop bietet hochwertige pflanzliche Lebensmittel an. Dabei folgen die beiden Gründer dem Gedanken des “Social Commerce”, also der Beteiligung der KundInnen: Diese können untereinander kommunizieren – und bei Interesse als “Partner” intensiv mit dem Shop zusammenarbeiten. Das Wissen und die Erfahrungen der KundInnen fließen so in den Shop ein und entwickeln ihn weiter.

“Mit unserer Gründungsidee wollen wir ein nachhaltigeres, sozialeres Einkaufserlebnis schaffen”, erklärt Timo Schliep. Er und sein Partner Brandstetter haben sich in ihrem Studium intensiv mit neuen Medien, Marketing und Kommunikation beschäftigt, aber auch mit Fragen des Lebensstils und der Nachhaltigkeit. “Mit vekoop möchten wir zeigen, dass nicht nur billige Produkte im Internet zum Shoppen einladen. Sondern auch und gerade ein kooperatives Einkaufsmodell, das auf Qualität setzt”, betont Sebastian Brandstetter.

Der GründerCampus Niedersachsen wird aus Mitteln des Landes Niedersachsen und der Europäischen Union gefördert. Das Programm unterstützt Studierende, AbsolventInnen sowie wissenschaftliche MitarbeiterInnen bei der Unternehmensgründung. Die BewerberInnen müssen einen detaillierten Geschäftsplan vorlegen – und darin unter anderem ein deutlich erkennbares Marktvolumen nachweisen sowie eine Markteintrittsstrategie einschließlich Risikoanalyse erläutern.

 

(Universität Oldenburg)

 

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